AVK-Kurse für Flüchtlinge

 

 

 

„Antigewalt-, Verhaltens- und Kommunikationstraining (AVK) für gewaltgefährdete und gewaltbedrohte (unbegleitete) minderjährige Flüchtlinge und deren Eltern in Berlin“.

 

Ziele:

Präventionsmaßnahmen für gewaltgefährdete und gewaltbedrohte (unbegleitete) minderjährige Flüchtlinge und deren Eltern in Einzel- und Gruppenarbeit.

  • Deeskalationsmaßnahmen durch Verhaltens- und Boxtraining.

Nähe – Distanz –Regulierung

Verbale Deeskalation

Impulskontrollsteuerung

Entziehen aus gefährlicher Situation

Eskalations- und Deeskalationskreislauf

Wahrnehmung und Deutung von Ereignissen

  • Förderung von interkultureller Verständigung durch Kommunikationstraining.

Erlernen von Ich – Botschaften

Konflikte adäquat ansprechen

Hinterfragen, spiegeln, zuhören

  • Zusammenarbeit mit entsprechenden Einrichtungen aus der Flüchtlingshilfe.
  • Aus der Unterkunft herausführende Angebote für Kinder und Jugendliche im Mji.
  • Abbau von Vorurteilen durch Nutzung spezieller Erfahrungen (Sprache, Kulturkenntnisse) von Dozenten mit Migrationsbiographie.

Zielgruppe:

Unser Projekt richtet sich an gewaltgefährdete und gewaltbedrohte minderjährige Flüchtlinge sowie Flüchtlingsfamilien.

Beschreibung:

„Antigewalt-, Verhaltens- und Kommunikationstraining (AVK)“ verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und setzt präventive und lösungsorientierte Impulse, gewaltgefährdete und gewaltbedrohte (unbegleitete) minderjährige Flüchtlinge und deren Eltern frühzeitig und sensibel in ihrer Integrationsbemühung zu unterstützen.

Die minderjährigen Flüchtlinge erhalten in Einzel- und Gruppensettings Unterstützung bei der Erarbeitung neuer Lösungsansätze, erfahren in den Rollenspielen, welche Ansätze realisierbar sind und entdecken neue Möglichkeiten der Konfliktbewältigung. Hierbei sollen Erfahrungen aus bewährten Konzepten wie „Boxtraining statt Gewalt“ und „Seminare und Workshops gegen Jugendkriminalität“ eingebracht werden.

Die Kooperation mit Leitungen von Flüchtlingsunterkünften und die Einladung der Flüchtlinge in ihre Muttersprache soll die Hemmschwelle verringern.

Infos

Unsere Prinzipien:
Unser Verein ist politisch, weltanschaulich und religiös neutral. Wir bieten verschiedenen Kulturen, Meinungen und Lebensentwürfen Raum und dulden keinerlei Diskriminierung und Gewalt.

Unsere Ziele
Wir treten für Integration und respektvolle, harmonische Vielfalt in Deutschland ein.
Mit unserer Arbeit fördern wir:
• Konfliktlösung im gemeinsamen Dialog
• Kulturelle Offenheit und gegenseitiges Kennenlernen
• Überwindung „unsichtbarer“ sozialer und kultureller Grenzen in Deutschland

Unsere Zielgruppe
Wir fördern vorrangig Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund durch Bildungsarbeit; unterstützen aber auch ihre Eltern, Alleinerziehende und andere Erwachsene in unterschiedlichsten Lebenssituationen.

-- Der Verein Mji e.V. erhielt den Ehrenamtspreis im Bezirk Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Auszeichnung fand am 20.09.2013 (Tag des Ehrenamtes) in der Wilmersdorfer Straße in Anwesenheit des Bezirksbürgermeisters und mehrerer Stadträte und sonstiger Prominenter statt.

Hr. Naumann, Fr. Stückler, Hr. Engelmann, Hr. Zelle, Hr. Ali Khan

-- 18.09.2015 Teilnahme am Tag des Ehrenamtes im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mit:
Herrn Krüger (MdA), Frau Halten-Bartels (CDU) und Achi der Entertainer

-- Am 01.05.2014 war unser Verein Mji e.V. beim Kinder- und Familienfest im Volkspark Jungfernheide vertreten. Wir boten dort folgende Spiele an: Schach, Wurfring und Dosen werfen. Es machte sehr viel Spaß. >> Herr Joachim Krüger, Mitglied im Mji e.V. und Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin >>

-- Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses besuchten uns am 19.03.2013 gegen 17.30 Uhr, um unsere Einrichtung kennenzulernen. Der Leiter der Einrichtung, ein Sozialarbeiter und ein Diplom-Pädagoge stellten unseren Verein vor. Des weiteren informierten sie den Jugendhilfeausschuss über die Problematik der Finanzierung der Vereinsräume und baten den Jugendhilfeausschuss, die Arbeit des Vereins zu sichern und zu fördern.
-- Der Besuch der Integrationsbeauftragten von Berlin, Frau Dr. Monika Lüke, am 18.02.2013 während der Hausaufgaben- und Nachhilfe war ein schöner Erfolg.


-- 12.01.2016: Interview von N24 mit dem Leiter der Einrichtung, Ibrahim Ali Khan

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